5 natürliche Tipps zur Linderung von Ekzemen
Kennen Sie Ekzem? Diese Hauterkrankung, die durchschnittlich 20 % der Bevölkerung betrifft, zeichnet sich durch Folgendes aus: meist sehr trockene Haut, rote Flecken, die ohne Vorwarnung auftreten, und vor allem Juckreiz, der selbst den ruhigsten buddhistischen Mönch zur Verzweiflung bringen kann... Sie kann jeden treffen, auch Babys. Aber wie zum Teufel kann man gegen Ekzem kämpfen, ohne verrückt zu werden?
Verzweifeln Sie nicht! Es gibt ganz einfache Tricks, die helfen, es schnell zu lindern und langfristig zu behandeln.
Entdecken Sie also schnell in diesem Artikel 5 unverzichtbare Tipps, um gegen Ekzem vorzugehen, die Ihren Alltag verändern werden!
1) Das Bad mit Totes-Meer-Salz

Die Salze des Toten Meeres sind sehr mineralreich. Sie besitzen viele Tugenden, die helfen, gegen Ekzem vorzugehen.
Erstens sind sie entzündungshemmend dank des enthaltenen Kalziums, Kaliums und Bors. Das trägt dazu bei, Rötungen und Juckreiz zu lindern.
Außerdem haben sie wundheilende Eigenschaften durch den Magnesiumgehalt, der beschädigtes Gewebe repariert und Giftstoffe aus der Haut entfernt.
Schließlich fördern sie die Entspannung und bekämpfen Stress, was für Menschen mit Ekzem wichtig ist. Denn wiederkehrender Juckreiz und das unschöne Aussehen der Flecken können schnell die Stimmung verderben, daher ist es wichtig, sich zu entspannen, sobald sich die Gelegenheit bietet!
Der Tipp:
Geben Sie einfach 2 Handvoll (etwa 4 Esslöffel) Totes-Meer-Salz in Ihr Bad.
Badet sich, entspannt euch und spült euch danach mit klarem Wasser ab.
Sie werden völlig entspannt sein, Ihre Haut wird beruhigt und mit Feuchtigkeit versorgt.
P.S.: Epsomsalz kann auch das Salz vom Toten Meer ersetzen! Es besteht aus Magnesiumsulfat und wirkt wie das Salz vom Toten Meer wundheilend und lindert den Juckreiz.
2) Tonwickel zur Bekämpfung von Ekzem

Ton besitzt wundheilende, beruhigende und entgiftende Eigenschaften. Außerdem wird er besonders zur Behandlung von sogenannten „nässenden“ Ekzemen empfohlen (wenn die Flecken Flüssigkeit absondern).
Denn neben seinen anderen Tugenden ist Ton auch aufsaugend und trocknet die Flecken aus.
Der Tipp:
Um einen Tonwickel herzustellen, mischen Sie einen Esslöffel grüne Tonerde (sehr fein gesiebt) mit einem Teelöffel Olivenöl.
Sie erhalten eine dicke, gleichmäßige Paste, die Sie in etwa 2 cm dicken Schichten auf die betroffene Stelle auftragen. Decken Sie den Wickel mit einem Verband oder einem dünnen, sauberen Tuch ab, um ihn zu fixieren.
Etwa dreiviertel Stunde einwirken lassen, dann mit klarem Wasser abspülen.
Ihre Haut wird sofort beruhigt und entgiftet sein!
3) Kälte, ein wirksamer Tipp gegen Ekzem

Es ist bekannt: Kälte betäubt den Schmerz! Wer hat nicht schon einmal einen Eisbeutel auf eine Verstauchung gelegt? Das gilt auch für Juckreiz und Hautreizungen.
Der Tipp:
Der Trick besteht darin, einen Stein oder einen Metalllöffel im Kühlschrank (oder bei großer Hitze im Gefrierfach) aufzubewahren. Wenn Sie dann das Bedürfnis verspüren, sich zu kratzen, legen Sie den kalten Stein oder die Rückseite des Löffels auf die betroffenen Stellen.
Das beruhigt Ihre Haut sofort!
Es ist auch sinnvoll, Ihre tägliche Pflegecreme im Kühlschrank aufzubewahren, um eine doppelte nährende und beruhigende Wirkung zu erzielen!
4) Nägel kurz schneiden und Baumwollhandschuhe tragen

Wir können es nicht oft genug sagen: Juckreiz ist der Erzfeind der Menschen mit Ekzem! Denn das Kratzen an den ekzematösen Stellen kann zu Sekundärinfektionen führen, was die Lage verschlimmert und Sie in einen Teufelskreis stürzt.
Es ist daher notwendig, alles zu tun, um dieses Phänomen zu vermeiden.
Der Tipp:
Schneiden Sie Ihre Nägel so kurz wie möglich (oder die Ihres Kindes, wenn es Ekzem hat) und behalten Sie diese Gewohnheit bei.
So verringert sich das Infektionsrisiko, selbst wenn Sie dem Drang zu kratzen nicht widerstehen können.
Tragen Sie außerdem Baumwollhandschuhe beim Schlafengehen. Denn vor allem nachts treten die Juckphasen auf, da unser Bewusstsein uns nicht mehr vom Kratzen abhalten kann. Die Handschuhe verringern das Risiko von Verletzungen erheblich!
Bevorzugen Sie schließlich „kratzfeste“ Kleidung, also solche, die den Juckreiz nicht verstärkt. Vermeiden Sie Wolle (also den Pullover oder Schal, den Oma zu Weihnachten gestrickt hat und der kratzt) sowie Kunstfasern. Bevorzugen Sie nach Möglichkeit Baumwolle und Leinen.
5) Herzrhythmusregulierung zur Bekämpfung von Ekzem

Wie bereits erwähnt, betrifft Ekzem zwar „direkt“ nur die Haut, beeinflusst aber indirekt die Gemütslage. Es kann schnell zu einer Stressursache werden und unsere Stimmung im Alltag trüben.
Zumal Stress unser Immunsystem beeinträchtigt, was uns erneut in einen Teufelskreis führen kann, denn diese Schwächung der Abwehrkräfte begünstigt Hautkrankheiten.
Um diesen Stress zu bekämpfen, empfehlen wir die Herzrhythmusregulierung, die Geist und Körper rasch beruhigt.
Der Tipp:
Die Herzrhythmusregulierung ist eine Methode, die sich mit dem „365“ zusammenfassen lässt: 3 Mal am Tag, 6 Atemzüge pro Minute, jeweils 5 Minuten.
Sie besteht darin, 5 Sekunden lang einzuatmen und dann 5 Sekunden lang auszuatmen. Sie können dies im Sitzen oder Stehen tun, aber nicht liegend.
Bei 5 Minuten täglich werden Sie eine immer wirksamere und schnellere Entspannung feststellen.
Wer seinen Stress beherrscht, beherrscht seinen Körper und beherrscht seinen Juckreiz!
Wir hoffen, dass Ihnen diese 5 Tipps helfen, effektiv gegen Ekzem vorzugehen. Vor allem: Bleiben Sie dran und geben Sie nicht auf!