Das Ekzem beim Baby verstehen und behandeln

7. Okt 2021

Leidet Ihr Baby an Ekzemen? Diese Hauterkrankung betrifft immer mehr Säuglinge und belastet die Eltern sehr. Auch wenn sie harmlos ist, ist diese Krankheit langfristig problematisch, da sie immer wieder in Schüben auftritt!

Um sie zu bekämpfen, ist es wichtig, ihre Ursache zu verstehen und wie sie sich bei Babys zeigt. Entdecken Sie in diesem Artikel die Ursachen des Babyekzems, wie genetische Veranlagungen und Allergene, sowie natürliche und wirksame Lösungen, um es unter Schonung der Haut zu behandeln.

 

Die Ursachen des Babyekzems

Was ist Babyekzem?

 

 

Das Babyekzem oder atopisches Ekzem ist eine entzündliche Hautkrankheit, die bei Kindern bereits ab einem Monat auftreten kann. Ja, so früh...

Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, die nicht nur sehr früh im Leben des Kindes beginnt, sondern in Schüben verläuft. Obwohl sie meist vor der Jugendzeit verschwindet, kann sie manchmal im Erwachsenenalter wieder auftreten. Man kann sich also nie ganz sicher sein, sie vollständig loszuwerden.

 

Was sind die Ursachen des Babyekzems?

Die Ursachen des Babyekzems sind vielfältig.

Erstens gibt es die genetischen Veranlagungen, auch als familiäres Erbgut bezeichnet. Tatsächlich hat ein Kind, dessen ein Elternteil eine atopische Haut hat, ein erhöhtes Risiko, an Ekzemen zu leiden.

Dies erklärt sich durch eine zu durchlässige äußere Hautbarriere. Diese kann das für die Gesundheit der Haut notwendige Wasser nicht zurückhalten und lässt äußere Stoffe wie Allergene und Bakterien durch, die eine Abwehrreaktion auslösen: das Ekzem.

Zweitens, ebenfalls genetisch bedingt, reagiert das Immunsystem bei Atopie überempfindlich auf die kleinste Attacke. Bei Kontakt mit einem äußeren, manchmal harmlosen Stoff, verteidigt sich das Immunsystem übermäßig. Das Ergebnis: eine Entzündung unter der Hautbarriere, die sich in Ekzemsprüngen zeigt!

Drittens zeigt sich das Babyekzem oft nach Kontakt mit Auslösern. Diese können Nahrungsmittelallergene sein (z. B. Schalenfrüchte), Umweltstoffe (z. B. Pollen, Wolle, Insektenstiche...), chemische Stoffe (Shampoos, Duschgele...), Speichel (wegen eines zu hohen pH-Werts im Vergleich zur Haut), Impfungen (Allergie / Reaktion).

 

Pollen kann ein Auslöser für Ekzeme sein


Schließlich können verschlimmernde Faktoren wie Stress (Trennung, Ankunft eines kleinen Bruders oder einer kleinen Schwester...), Zahnen, Kinderkrankheiten, Kratzen und Reiben die Schübe auslösen und/oder verschlimmern.

Welche Symptome zeigt Ekzem bei Babys?

Liebe Eltern, seien Sie wachsam: Wenn Sie einen Ausbruch von roten Flecken sehen, die die Haut Ihres Kindes trocken, schuppig oder sogar rissig machen und die Juckreiz verursachen, handelt es sich wahrscheinlich um Ekzem.

Bei Babys beginnt diese Hauterkrankung meist an der Stirn und breitet sich dann auf die Wangen, das Kinn oder die Oberschenkel aus. Wie oben erwähnt, kann sie bereits in den ersten Monaten nach der Geburt auftreten.

Achten Sie auch auf Körperstellen wie Rücken, Arme und Oberschenkel, wo sie sich ebenfalls einschleichen kann!

 

 

Wie behandelt man Babyekzem?

Die Hautbarriere mit natürlichen Ölen stärken

Leider gibt es derzeit keine Medikamente, die das Babyekzem vollständig heilen können. Ekzem ist eine chronische Erkrankung, deren Behandlung langfristig angelegt ist. Die Haut des Babys muss also täglich gepflegt werden!

Um die Hautbarriere zu stärken und so das Eindringen verschiedener Auslöser zu verhindern, setzen Sie auf Produkte mit Ölen und natürlichen Fetten, biologisch und aus kaltgepresster Ernte. Diese sorgen für eine ständige Feuchtigkeitsversorgung der Haut Ihres Kindes und schonen sie zugleich.

Verzichten Sie auf Kortison und andere chemische Stoffe, die die Haut angreifen und eine noch stärkere Reaktion hervorrufen können!

Wir empfehlen zum Beispiel Sheabutter, Mandelöl, Hagebuttenöl, Hanföl und Ähnliches.

 

 

Sheabutter ist besonders bekannt für ihre nährenden, beruhigenden und vor allem feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften. Sie verringert das Austrocknen der Babyhaut und unterstützt die Heilung.

Tragen Sie diese Pflege täglich auf die von den Schüben betroffenen Stellen auf. Vor allem bleiben Sie regelmäßig, das ist der Schlüssel zu einer gesunden Hautbarriere und einem verschwundenen Ekzem!

 

Die Haut des Babys beruhigen

Es ist auch wichtig, die Haut Ihres Kindes zu beruhigen, um Kratzen und Reiben zu vermeiden, die das Ekzem verschlimmern, und für sein Wohlbefinden!

Wählen Sie zum Beispiel Kamillenwasser oder einen Auszug aus Ringelblume, die natürliche, entzündungshemmende, beruhigende und hautschonende Wirkstoffe sind.

 

Die zu beachtenden Gewohnheiten

Bestimmte Gewohnheiten tragen zusätzlich zu den genannten Pflegemaßnahmen wesentlich dazu bei, das Babyekzem zu bekämpfen.

Dazu gehört es, möglichst auf chemische Stoffe (Duschgele, Shampoos usw. – Achtung, selbst in Apotheken enthalten manche Babyprodukte umstrittene synthetische Stoffe!) zu verzichten, eine gesunde Lebensweise zu pflegen (gesunde Ernährung, ausreichend Flüssigkeitszufuhr...), bei Bedarf Nahrungsergänzungen zu geben (z. B. biologisches Nachtkerzenöl für Babys), Salzbad zu nehmen und darauf zu achten, dass das Badewasser nicht zu kalkhaltig ist (Hafer macht es weicher).

Und natürlich relativieren und sich nicht zu sehr stressen: Ekzeme brauchen oft Zeit zum Verschwinden, das Wichtigste ist Regelmäßigkeit und viel Liebe für das Baby!

 

 

Abschließend sei gesagt, dass unsere Olie Neela Produkte all diese natürlichen und gesunden Inhaltsstoffe enthalten, die die Hautbarriere stärken und die Haut bei Ekzemen und atopischer Veranlagung beruhigen. Alle unsere Reihen sind für Babys, Eltern und werdende Mütter geeignet! Finden Sie auch unseren vollständigen Leitfaden mit noch mehr Tipps, um die Kontrolle zurückzugewinnen.